Wie man aus einem Leistungstief wieder heraus kommt
Jeder kennt das. Manchmal spielst Du Fussball wie ein junger Gott und manchmal könntest Du für Deine Leistungen im Boden versinken.
Wie auch im Fussball gibt es in allen anderen Lebenslagen sowohl gute, als auch schlechte Zeiten. Wenn man im Fussball, oder generell im Sport, von Misserfolgen spricht, dann spricht man in der Regel von einem Leistungstief. Oft ist es nicht gerade einfach, aus so einem Leistungstief schnellstmöglich wieder herauszukommen.
Ich habe selbst damit Erfahrungen gemacht und entwickelte Strategien, um schnell wieder nach oben zu kommen. Es gab eine Zeit, da habe ich mich für Fehler angekreidet und mich sehr stark über mich selbst geärgert. Ich war teilweise einfach zu ehrgeizig und genau dieser Ehrgeiz war es, der mir im Endeffekt viele Möglichkeiten zunichte gemacht hatte. Es gab auf der anderen Seite aber auch Zeiten, wo alles einfach perfekt lief, ich immer zur richtigen Zeit am rechten Ort gewesen bin und ich mich einfach wunderbar gefühlt habe.
Egal, ob Hoch- oder Tiefform, es war jedes mal recht ähnlich: Aus einem Tief entstand schlussfolgernd immer wieder ein Hoch, und umgekehrt war es genau so. Dagegen ist man meistens sehr machtlos, denn dieser Verlauf liegt in unserer Natur. Was Du jedoch bewusst entscheiden kannst ist, wie Du mit Deiner derzeitigen Situation umgehen möchtest. Genau dieses Verhalten entscheidet dann später darüber, ob Du offensichtlich in ein sehr starkes und lang andauerndes Tief zurückfällst, oder ob dieses Tief von Außenstehenden kaum zu erkennen ist. Es kommt ganz darauf an, wie du mit Dir selbst umgehst und auf Deine Denkweise.
Ich habe irgendwann erkannt, dass die Basis für Erfolg und Misserfolg mein Selbstwertgefühl ist. Dieses Selbstwertgefühl kann mehr oder weniger schwanken. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es gibt Menschen, bei denen schwankt das Selbstwertgefühl von Tag zu Tag und es gibt Menschen, die protzen nur so vor Selbstwertgefühl. Auch hier gilt es, einen optimalen Grad zwischen zu viel Selbstwertgefühl und überhaupt keinem Selbstwertgefühl zu finden.
Was macht einen guten Stürmer aus, was muss er können?
Im heutigen Artikel möchte ich etwas über die die Position des Angreifers bzw. Stürmers im Fussball erzählen. Gute Angreifer sind heutzutage die wohl beliebtesten und bestbezahltesten Spieler auf dem Platz. In erster Linie werden Angreifer natürlich an ihren Torerfolgen gemessen. Ein Stürmer, der keine Tore schießt, hat seinen Job leider etwas verfehlt.
Trotzdem hat sich das Anforderungsprofil des Stürmers von früher bis heute ein wenig geändert. Ging es früher für einen Stürmer primär nur darum, möglichst viele Tore zu erzielen, so ist es in der heutigen Zeit für einen Stürmer ebenfalls wichtig, effektive Spielzüge gestalten zu können und bei Ballbesitz des Gegners auch als Verteidiger mitzuwirken. In der Tat gilt in der modernen Fussballphilosophie der Angreifer als erster Verteidiger im Team. Folglich stirbt die Rolle des „Knipsers“, der im Spiel allein vorne herum steht und auf den Ball wartet, immer mehr aus.
So erstellst Du Deinen eigenen Fussball Trainingsplan
Ich habe mal wieder (als kleines Ostergeschenk ) 2 Videos aufgenommen in denen Schritt für Schritt gezeigt wird wie Du Dir mit der kostenlosen Software Sunbird einen eigenen Fussball Trainingsplan erstellen kannst. Leider hatte ich etwas Probleme mit der Video- und Soundqualität, ich hoffe aber die einzelnen Schritte sind trotzdem einfach für Dich durchzuführen und nachvollziehbar. Ich wünsche Dir viel Spaß beim anschauen, lernen und umsetzen.
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So, ich hoffe ich konnte Dir bei der Frage:”Wie erstelle ich mir einen eigenen Trainingsplan?” ein wenig weiterhelfen! Wie immer freue ich mich auf Kommentare und Feedback.
Mit dieser Trainingsmethode kannst Du Deinen eigenen Spielstil entwickeln
Zum ersten Mal habe ich eine Fussball Video-Präsentation erstellt und auf Youtube hochgeladen. In dieser 9-Minütigen Präsentation geht es darum im Fussball seinen eigenen Spielstil zu entwickeln und mit welcher Trainings-Methode man dabei am Besten vorgehen sollte. Grundlegend geht es darum sich selbst die Frage zu stellen:”Was möchte ich im Fussball besonders gut können und worin muss ich mich noch verbessern?”.
Der beste Weg zum eigenen Spielstil im Fussball ist, sich zunächst einmal seiner Stärken und Schwächen bewusst zu werden. Hat man seine Stärken und Schwächen erst einmal offen dargelegt, so kann man viel besser an ihnen arbeiten. Besser im Fussball wirst Du letztendlich aber nur, indem Du Dir einen Ball nimmst und damit beginnst zu trainieren, trainieren und noch einmal zu trainieren. Genaueres erfährst Du in meiner Video-Präsentation.
Viel Spass beim anschauen!
Das Arbeitsblatt zum herausstellen der eigenen Stärken und Schwächen kannst Du unter folgendem Link downloaden:
Der Begriff Kondition ist ein Überbegriff, der sich aus den körperlichen Faktoren Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit zusammensetzt. Die beste Technik nützt nix, wenn man nicht die notwendige Kondition besitzt. Lange war die hohe positive Wirkung des Konditionstrainings in der Fussballwelt in Vergessenheit geraten und es gewann nach der WM 2006 in Deutschland mit Jürgen Klinsmann wieder mehr an Bedeutung. Am Beispiel der deutschen Nationalmannschaft konnte man 2006 sehen, was diszipliniertes Konditionstraining im Fussball so alles bewirken kann.
Klinsmann beauftragte damals den Fitness-Coach Mark Verstegen für sein Team und die Nationalelf war danach kaum noch wieder zu erkennen. Mark Verstegen hat schon einige Bücher und DVD´s (alle auf Englisch/einige auch in deutscher Übersetzung) über Konditionstraining rausgebracht und da ich selbst ein Buch und eine DVD besitze kann ich sie wirklich empfehlen. Hier kannst Du über Amazon einen Blick drauf werfen.
Im Folgenden möchte ich auf die einzelnen Faktoren des Überbegriffs Kondition eingehen:
1. Kraft:
Die Kraft lässt sich unterteilen in Kraftausdauer, Maximalkraft und Schnellkraft. Man kann seine Kraft mit vielen verschiedenen Übungen Trainieren, mit dem eigenen Körpergewicht oder im Fitnessstudio (siehe dazu meinen Artikel über Kraft). Die Kraftausdauer wird trainiert, indem man eine Übung/Bewegung oft wiederholt. Bei Liegestützen wären das z.B. 3*25 Wiederholungen. Wie der Name schon sagt hilft dir Kraftausdauer dabei für eine längere Zeit eine bestimmte Kraft zu haben.
Zweikampfstärke gehört wohl zurecht zu den wichtigsten Faktoren eines Fussballspielers. Nicht selten gewinnt die Mannschaft mit den zweikampfstarke Spielern.
Trotzdem ist es gar nicht so einfach diese Fähigkeit zu besitzen. Ganz im Gegenteil, zweikampfstarke Spieler sind Mangelware und werden von jedem Team gerne genommen. Es liegt wohl daran, dass ein Zweikampf eine wirklich sehr komplexe Situation darstellt und jedem Spieler einiges an Fähigkeiten abverlangt. Im Folgenden möchte ich all diese wirklich wichtigen Fähigkeiten kurz auflisten:
Um zweikampfstark zu werden, benötigst du hauptsächlich: Schnelligkeit, Kraft im Oberkörper, ein gewisses Level an Fitness, Gewandtheit, sowie Beweglichkeit und Gleichgewicht. Doch damit ist es nicht getan. Technisch werden Ballbeherrschung, Lauftechnik, sowie, je nach Position, Verteidigungs- und Angriffstechniken (z.B. Finten/Tricks) gefordert.
Es sollte im psychischen Bereich nicht an Mut und Willenskraft fehlen. Selbstvertrauen und Rücksicht auf den Gegenspieler (fairplay) sind ebenfalls nennenswerte Faktoren.
Zweikampfstarke Spieler können ihren Gegner sehr gut einschätzen, denn sie wissen wie er sich in der jeweiligen Situation verhalten wird. Je nach Spielsituation kann der Zweikampf dann sehr überlegt geführt, und somit häufig dominiert werden.
Der moderne Fussball setzt sich aus den drei Hauptfaktoren Technik, Kondition und Taktik zusammen. Wer „gut“ Fussball spielen möchte sollte sein Training auf diese 3 wichtigen Faktoren fokussieren. Bisher haben wir in meinem Blog nur über Kondition und Technik gesprochen.
Über Taktik sind bisher erst sehr wenige Worte gefallen und das möchte ich mit diesem Artikel ändern. Um als Fussballspieler taktisch besser zu werden bedarf es eine Menge an Praxis zu sammeln. Zuerst sollte man jedoch einen Überblick bekommen und zu einem taktischen Verständnis gelangen.
Ein guter Taktiker wird man nur durch „learning by doing“! Das heißt speziell für Dich: Verschaffe Dir ein Wissen über Taktik (was ist möglich?) und wende es direkt an. Und zwar in Trainingsspielen, Testspielen und auch in Meisterschaftsspielen, wenn es möglich ist. Na klar wirst Du auch Fehler machen, aber nur durch Fehler werden wir besser. Zögere also nicht, sondern wende Dein Wissen gleich im nächsten Training oder Spiel an. So wächst Dein taktisches Verständnis von Tag zu Tag und von Spiel zu Spiel.
“Die Taktik ist die Lehre der erfolgreichen Anwendung von Kondition und Technik im Spiel. Nur wer taktisch gut eingestellt ist, kann Kondition und Technik auch richtig umsetzen”.
Man unterscheidet zwischen der Basis-Taktik und der Spezial-Taktik. Die Basis-Taktik muss bei jedem Spieler einer Mannschaft vorhanden sein und gehört zur Grundausbildung. Im Gegensatz zur Spezial-Taktik ändert sie sich nicht von Spiel zu Spiel, sondern bleibt immer bestehen. Die Basis-Taktik ist vielmehr der Grundpfeiler aus dem ein Fussballspiel besteht. Allgemein hat eine Mannschaft in jedem Spiel 2 Aufgaben zu erfüllen. Einmal ist es das erzielen von Toren und auf der anderen Seite ist es das verhindern von Toren.
Was ist ein Spielsystem und welches ist im Fussball optimal zu spielen?
Ein Spielsystem ist gewissermaßen das Grundschema der Aufstellung, oder auch die Formation der Fussballspieler in ganz bestimmten Positionen. Man kann es auch die Spielordnung auf dem Spielfeld nennen. Jeder Spieler hat dort seine ganz bestimmte Position mit den dazugehörigen Aufgaben. Zum Beispiel könnte ein Mittelfeldspieler die Aufgabe bekommen haben oft durch die Mitte zu gehen oder das Spiel über die Außen schnell zu machen.
Das Erfüllen von ganz bestimmten Aufgaben im Spiel nennt man Taktik. Kurz zusammengefasst gibt es also die Mannschaftsaufstellung mit der Mannschaftstaktik und dann gibt es da noch die individuellen Taktiken einzelner Spieler oder Spielergruppen. Es gibt sehr viele verschiedene Taktikarten, sei es mannschaftsbezogen oder individuell. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Es ist nicht wichtig welches System gespielt wird, sondern wie gut das System gespielt wird. Auch das “beste System” führt nicht zum Erfolg wenn es schlecht gespielt wird und nicht jeder Spieler sein Bestes gibt. Anders herum kann auch ein “schlechtes System” zum Erfolg führen mit der Vorraussetzung, dass es gut gespielt wird und jeder Spieler sich für den Anderen “aufopfert”.
Merke Dir also: Ein System alleine ist niemals ausschlaggebend für Sieg oder Niederlage im Fussball. Es kommt zum größten Teil auf die fussballerischen Möglichkeiten (können) und auf den jeweiligen Einsatz der Mannschaft an. Auch hier gilt: Du bekommst was Du gibst.
Wer oft fussballerisch trainiert und im Spiel den entsprechenden Ehrgeiz nicht verliert (geben), der bekommt am Ende auch die Lorbeeren aufs Brot geschmiert (also den Erfolg; nehmen) .
Hach das reimt sich ja prima :)! Nun aber weiter mit dem Thema.